MiaPrincipessa.log.ag    
Tod meiner Prinzessin




Erstmal möchte ich
"Lady_in_black40"
für Ihre Hilfe bei diesem Log danken...
hätte es alleine nicht geschafft...
es tut gut solche Freunde zu haben.

Und ich bedanke mich bei meiner
"Sonnenblume"
das sie da war für mich
und entschuldige mich
das ich weglaufe...
vor mir...
vor allem...

Manchmal drückt ein Bild mehr aus
als tausend Worte es können




...zum Tode
meiner 14 jährigen Tochter

JENNY

MIA PRINCIPESSA

ICH LIEBE DICH



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nichts ist mehr wie es mal war
In mir unendliche Leere
Raum und Zeit völlig ohne Bedeutung
Trauer, Wut, Enttäuschung im ständigen Wechsel,
Immer wieder dieselben Gedanken
Warum hat meine Tochter nicht die Chance
Diese Welt kennen zu lernen?
Wie soll das Leben weitergehen, ohne sie?
Was für einen Sinn soll dies alles haben?
Wer entscheidet über Leben und Tod?
Fragen über Fragen, jedoch ohne Antworten.
Alle Träume sind zerplatzt wie Seifenblasen,
eine Zukunft mit meiner Tochter gibt es nicht.
Nie werden ich erfahren, was sie aus ihrem Leben gemacht hätte.
Nie wieder werde ich sie im Arm halten können;
Nie wieder werden werde ich ihr Lachen hören oder sie trösten wenn sie weint;
Nie wieder wird sie hören wie ich sage:
"ICH LIEBE DICH MIA PRINCIPESSA"
Nie- so ein kleines Wort mit so enormer Wirkung und so grausam endgültig.
Was bleibt ist unerfüllte Liebe und Sehnsucht,
es zerreißt mir das Herz.
Meine Jenny ist tot und die Welt dreht sich weiter,
so als ob nichts wär` - das ist einfach nicht fair.
Es ist wie ein böser Traum, nur gibt es kein Erwachen
Und für mich ist klar – Nichts ist mehr so wie es mal war !


Verfasst am 28.02.2006 17:47:45 Uhr



Täglich geh ich zu deinem Grab,
wache über Dich,
damit Dir niemand etwas tut!

Täglich fahr ich zum Ort des Geschehens,
wünschte mir,
ich könnte die Zeit zurück drehen!

Täglich bin ich in Gedanken bei Dir,
erinnere mich an die unvergessene Zeit,
die wir hatten!

Täglich spühre ich
diese unendliche Leere in mir,
hoffe,
dass dieser Schmerz
irgendwann verblasst!

Täglich frage ich mich:
" Warum?"´
Doch ich bekomme keine Antwort,
auf diese schmerzende Frage!

Und täglich weiß ich,
dass ich jede freie Sekunde
die ich noch zur Verfügung habe,
an Dich denken und dich vermissen werde.

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Verfasst am 28.02.2006 17:44:50 Uhr



Jede Nacht in meinen Träumen
sehe ich dich.
Du stehst da und wartest auf mich.
Mit einem Lächeln im Gesicht
stehst du ganz locker
an die Wand gelehnt,
streckst mir deine Hand entgegen.
Voller Freude laufe ich
mit ausgestreckter Hand dir entgegen.
Aber kurz bevor ich bei dir
bin verliere ich das Gleichgewicht
und falle hin.
Ich liege da
und du hilfst mir nicht beim aufstehen.
Du lehnst weiter an die Wand gelehnt
und streckst mir deine Hand entgegen.
Ich will aufstehen
aber allein schaffe ich es nicht.
Und du stehst da und wartest.
Ich liege dir praktisch zu Füßen,
kann dich schon fast berühren
aber du bewegst dich nicht.
Du bleibst stehn.
Langsam nimmst du deine Hand runter,
hörst auf zu lächeln.
eine Träne läuft dir über die Wange.
Nach einem traurigen Blick
drehst du dich um und gehst.
Ich schreie nach dir
aber du hörst mich nicht!
Du gehst einfach.....
ohne einen Blick....
Ohne eine Wort!

Jenny ich vermisse dich so sehr...
Dein Dad !!!
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Verfasst am 28.02.2006 17:42:34 Uhr



Ich kann es nicht glauben,
ich will es nicht verstehn,
wie konntest du einfach so gehen?
Ich vermisse Dich so sehr,
es fällt mir so schwer,
nicht zu wissen wo du bist,
nicht zu wissen was du fühlst!

Ich will doch nur noch einmal mit dir sprechen,
nur noch einmal in deine Augen schaun
und wissen das es dir gut geht,
nur eíne letzte Umarmung
und ein letzten Kuss,
doch vergebens...

Wieso fällt es mir so schwer,
von dir Abschied zu nehmen?
Wieso fällt es mir so schwer,
es zu verstehn?



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Verfasst am 06.02.2006 00:14:49 Uhr



Ich kann heute Nacht wieder nicht schlafen, wie all die Tage zuvor...seit es Jenny nicht mehr gibt.. bin raus gegangen
und habe viel gedacht...

Langsam stieg der Nebel aus dem Boden und ich fing an über
mein Leben nach zu denken. Ich stellte mir die Fragen...
“Warum lebe ich eigentlich?“ und „Warum ist sie gegangen und ich bin noch hier auf dieser Welt?“,
„Was soll ich nur tun?“

Ich höre oft die Worte: „Das Leben muss weiter gehen.Lebe dein Leben und nutze deine Leben,um was Sinnvolles zu machen... hm ...aber was ist schon sinnvoll, wenn ein Vater seine Tochter beerdigt hat?

Das Leben ist relativ, wie auch der Tod und im Moment zieht er mich magisch an und ich denke viel über ihn nach...
Ein Traum begleitet mich immer wieder und er zeigt sich in meinen Augen, man kann ihn tief in meiner schwarzen Seele
sehen...Diese Träume beherrschen mich ...
führe ein Leben in Tränen und Trauer, mein Herz ist zersplittert
und meine Seele gebrochen...
Ich weine Tränen, die man nicht sieht, die mich innerlich zerstören und einfach fertig machen...
ich versuche zu Vergessen, die Frage der Schuld,
die Frgae warum... meine Vergangenheit,
meine Gegenwart und ich fang an zu Hassen.
Ich sehe in mir einen Egoisten,
der nur an sich denkt und nicht meine
Gefühle, Gedanken und mein Schmerz.
Ich glaube ich bin verloren in
meinen Gedanken, Gedanken an so vieles,
an sinnloses in meinen Leben.
Gedanken die ich einfach nicht haben will,
aber sie sind da und begleiten mich in meiner Welt,
ich will sie eigentlich gar nicht haben,
aber sie kommen immer wieder...
Sie zerfressen mich und laugen mich aus
...ich bin leer.
Ich fühle mich ziellos und meine Gedanken
kommen und gehen...
habe Angst die mich immer wieder besiegt
Angst vor dem Alleinsein
Angst zu Leben....
Ich will fliehen, einfach wegrennen,
aber meine Beine sind gelähmt,
ich möchte aus mir raus
und einen Weg in den Frieden finden....
ich möchte schweben auf Wolken
und einfach meiner Seele freien lauf lassen...
doch der Alltag er hält mich zurück

Meine Seele ist gegangen...aber ich lebe.

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Verfasst am 28.01.2006 12:06:24 Uhr



Wahrhaben - verstehen - annehmen - Abschied nehmen - loslassen - neu anfangen
... irgendwann, irgendwie ...

Worte wie Floskeln, eine Hülle ohne Sinn.

Der Schmerz der Endgültigkeit brennt - wie Feuer auf der Haut - in meinem Herzen.
Und selbst das Feuer kann mir nicht anhaben, was der Schmerz in mir zerstört.

Der Sinn daran ist zu verstehen,
dass wir uns irgendwann wieder sehen.

Was bleibt ist die Hoffnung auf dieses Bald,
auf dass das Licht uns wieder vereint - bis in alle Ewigkeit.

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